
Im Jahr 1887 gründeten Sterkrader Bürger, überwiegend Handwerksmeister, als Reaktion auf einige große Schadensfeuer im damaligen Dorf Sterkrade eine Freiwillige Feuerwehr. Damit ist die Freiwillige Feuerwehr Sterkrade die älteste noch bestehende Einrichtung für den Feuerschutz in ganz Oberhausen. Im wechselvollen Leben der Wehr ragen viele Ereignisse heraus.
So wurde im Jahr 1899 auch eine Feuerwehrkapelle gegründet, die, so liest es sich in der Chronik, erstmals zu Kaisers Geburtstag für die Sterkrader aufspielte. Seither waren viele große Brände von der Sterkrader Feuerwehr zu bekämpfen wie in der zitierten Chronik erwähnt wird.
In den Wirren der beiden Weltkriege ließen auch Männer der Wehr ihr Leben, aber die Wehr versah weiter ihren Dienst. Nach dem 2.Weltkrieg wurden alle Freiwilligen Wehren in Oberhausen von den Alliierten aufgelöst, nur die FF Sterkrade durfte weiter bestehen, hatte sie doch bis zum Neuaufbau einer Berufsfeuerwehr alleine für den Feuerschutz im Nachkriegs-Sterkrade zu sorgen.
Das Domizil der Wehr wechselte in den Jahrzehnten: Vom Spritzenhaus in der Alleestraße des Dorfes Sterkrade zur Marktstraße der dann selbständigen Stadt Sterkrade, in ein Feuerwehrhaus mit Schlauchturm und dann zur Eichelkampstraße des Oberhausener Stadtteils Sterkrade.
Heute ist die Wehr auf der neuen modernen Feuer- und Rettungswache 2 an der Dorstener Straße, die 1996 bezogen wurde, in einem eigenen separaten Gebäudeteil beheimatet. Sie hat auf der Wache einen eigenen Gebäudetrakt mit einer Fahrzeughalle für vier Einsatzfahrzeuge. Einen Unterrichtsraum mit modernster Medientechnik, eine kleine Küche sowie ein Büro für die Einheitsleitung.
